ICH BIN BESSESEN VON MEINER KUNST, TAG FÜR TAG MUSS ICH IHR GEHORCHEN 

Mitglied in der

Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs




STATEMENT DER KÜNSTLERIN
 LYDIA BOGNER
 
 Malen als Lebensnotwendigkeit

Malen ist für mich so unverzichtbar wie das Atmen. In einer bestimmten Phase meines Lebens wurde die Malerei zu einer dringenden Notwendigkeit für mich.Ich bin eine Künstlerin, die Tag für Tag, von ihrer Kunst besessen ist. Für mich ist etwas zu erschaffen ein wundersames Erlebnis, das ich immer wieder erleben muss.

 Der kreative Prozess
Meine Bilder entstehen aus einer persönlichen Verbindung zur Wirklichkeit. Mein künstlerischer Ansatz ist eng mit meinem Entwicklungsprozess verbunden, der nicht an Regeln gebunden ist. Ich folge dem spontanen Drang zu malen oder Neues auszuprobieren. Farben haben diese eine Kraft, die meine Seele unmittelbar beeinflusst . In meiner Kunst erkunde ich das Unbekannte, das dem menschlichen Bewusstsein entgeht. Es entstehen ständig neue Leer-Räume, die gefüllt werden möchten – ein endloser Prozess.

Das, was ich gestern für richtig hielt, muss ich morgen möglicherweise überdenken, da ich eine neue Perspektive gefunden habe.

Phantastische Elemente
Dabei fließen teils phantastisch-surreale Elemente ein. Die Farben, Linien und Formen, die ich wähle, sollen widerspiegeln, wie überirdisch sie in der heutigen modernen Gesellschaft wirken. Ich male nicht einfach diese Frau ; ich fange die Emotionen ein, die sie in mir hervorruft.

Das Erschaffen von Plastiken
Kunst hat die bemerkenswerte Fähigkeit, das Unsagbare auszudrücken. Für mich ist das Modellieren eine Form des Fühlens. Es ist ein Prozess, bei dem die äußere Kälte, die mich oft umgibt, durch die Berührung des geschmeidigen Tons zerfällt. Beim Schaffen von Kunstwerken verliere ich jegliches Zeitgefühl und ich verlasse die Realität .Ich gleite hinab zu dem Ton und forme . Eine Idee mag der Ausgangspunkt sein, doch es ist die Fantasie, die meine Hände führt.


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Meine Arbeiten erforschen die Spannung zwischen **Innerem und Äußerem, Einheit und Widerspruch, Verletzlichkeit und Stärke**. In meinen skulpturalen Figuren verdichten sich menschliche Präsenz und symbolische Form zu Wesen, die zugleich vertraut und fremd wirken. Mich interessiert besonders jener Moment, in dem eine Form nicht nur ein Körper ist, sondern ein Träger von Emotion, Erinnerung und psychischer Tiefe.


Die Oberflächen meiner Skulpturen tragen Spuren von Zeit, Bewegung und Transformation. Durch Textur, Farbverläufe und bewusst unruhige Materialwirkungen entsteht eine visuelle Sprache, die von **Vergänglichkeit, Reflexion und innerer Spannung** erzählt. Die Figuren erscheinen oft kontemplativ, fragmentiert oder doppeldeutig — als würden sie mehrere Zustände zugleich verkörpern.


Ich verstehe meine Arbeit als eine Auseinandersetzung mit der Frage, wie Identität entsteht: durch Gegensätze, durch Reibung, durch das Nebeneinander scheinbar widersprüchlicher Kräfte. In diesem Sinne öffnen meine Skulpturen einen Raum für Betrachtung, in dem das Menschliche nicht als festes Bild erscheint, sondern als etwas Wandelbares, Schwebendes und zutiefst Eigenes.



Die Verbindung zwischen Künstler und Werk
Jedes Kunstwerk ist ein Dialog zwischen mir und dem Material. Diese Verbindung ist nicht nur physisch, sondern auch emotional und spirituell. Wenn ich modelliere, fühle ich, wie Gedanken und Emotionen durch meine Hände fließen und eine Form annehmen. Es ist, als ob der Ton selbst meine Gedanken versteht und bereitwillig die Geschichten, die ich erzähle, aufnimmt.


Ich möchte Ihnen eine Geschichte erzählen